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Praxisbeispiel: Naphthalin im Doppelkindergarten Schlossmatt, Bern

Ausgangslage

Im Rahmen des geplanten Um- und Ausbaus des Doppelkindergartens Schlossmatt in Bern wurde die bestehende Schadstoffsituation überprüft. Dabei wurde Naphthalin in der Raumluft nachgewiesen.

Die im Februar 2025 durchgeführten Kontrollmessungen lagen mit 15 bis 23 µg/m³ im Vorsorgebereich. Es waren damit keine Sofortmassnahmen erforderlich. Die Raumluftsituation wurde dennoch im Hinblick auf den geplanten Umbau fachlich beurteilt.

Doppelkindergarten Schlossmatt in Bern, Ansicht des Gebäudes und Aussenbereichs.
Raumluftmessung auf Naphthalin in einem Gruppenraum des Kindergartens Schlossmatt in Bern.

Untersuchung und Quellenidentifikation

Durch Sondagen konnte eine teerölgetränkte Splittschicht unterhalb des Unterlagsbodens als wesentliche Schadstoffquelle identifiziert werden.

Sanierungskonzept und Massnahmen

UmPlanung erstellte darauf basierend ein Sanierungskonzept und empfahl die erforderlichen Massnahmen.

Im Kindergarten Schlossmatt wurde eine Sperrfolie auf dem Rohbeton als notwendig erachtet und umgesetzt. Die vorhandenen Schadstoffquellen wurden im Rahmen der Sanierung entfernt.

Fazit

Die Untersuchung zeigt beispielhaft, wie die Beurteilung der Raumluft, die Identifikation der Schadstoffquelle und die Planung geeigneter Sanierungsmassnahmen zusammengeführt werden.

Sondage des Bodenaufbaus im Doppelkindergarten Schlossmatt in Bern mit teerölgetränkter Splittschicht unter dem Unterlagsboden.
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